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Schmetterlinge haben wegen ihrer prächtigen Farben und ihres spielerischen graziösen Flugs seit jeher naturbegeisterte
Menschen fasziniert. Dies ist mit ein Grund, dass die Welt der Schmetterlinge schon recht frühzeitig erforscht wurde.
Bis heute sind rund 170.000 Arten beschrieben worden. Sie alle zeigen eine erstaunliche Vielfalt in Größe, Form und Farbe.
Ihre immense Vielfalt und Anpassungsfähigkeit an fast jedes Klima hat die Schmetterlinge zu einer der am
weitesten verbreiteten Tiergruppen werden lassen. Schmetterlinge sind in der arktischen Tundra ebenso zuhause
wie im Hochgebirge oder in tropischen Regenwäldern.
Fast überall leben die Schmetterlinge in einer Zweckgemeinschaft mit der Pflanzenwelt.
Denn da erwachsene Schmetterlinge bis auf wenige Ausnahmen keine Kauwerkzeuge besitzen,
können sie nur flüssige Nahrung aufnehmen. Der Blütennektar stellt daher die Hauptnahrungsquelle
für Schmetterlinge dar. Zum Saugen des Nektars besitzen die Schmetterlinge einen langen Saugrüssel,
der gewöhnlich unter dem Kopf zusammengerollt und kaum zu sehen ist. Ausgerollt reicht er jedoch bis
tief in den Grund selbst langer Blütenröhren, um dort den Nektar aufzunehmen. Mit dem Umherfliegen und Besuchen
blühender Pflanzen übertragen und verteilen die Schmetterlinge die Pollen der Pflanzen und tragen so zu deren Vermehrung
bei.
Mit der Industrialisierung unserer Umwelt wurden viele Lebensräume von Schmetterlingen in unseren Breiten zerstört,
so dass viele Arten inzwischen vom Aussterben bedroht sind. Um wenigstens einen Rest des Artenreichtums zu bewahren,
stehen viele Schmetterlinge inzwischen unter Naturschutz, geregelt durch das "Gesetz über Naturschutz und Landschaftpflege".
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